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Knochendichte-messung

Knochendichtemessung

Die Knochendichtemessung oder Osteodensitometrie dient zur Früherkennung eines Osteoporoserisikos oder zur Feststellung einer Osteoporoseerkrankung. Die Messung dient der frühzeitigen Behandlung, um Spätfolgen wie beispielsweise Knochenbrüche zu vermeiden.

Der Verlust der Knochenmasse kann bei der Knochendichtemessung bereits bei geringfügigen Veränderungen festgestellt werden. Im Gegensatz hierzu fällt der Knochenmineralverlust im normalen Röntgenbild erst bei ca. um 40 % verminderter Knochenmasse auf.

Die Messung kann mit Röntgengeräten durchgeführt werden. Die Messung an der Ferse dauert ca. 10 Minuten.

Knochendichtemessung

Bei der Messung mit dem Röntgengerät entsteht nur eine sehr geringfügige Strahlenbelastung für den Körper. Die Messung wird an der Hüftregion und an der Wirbelsäule durchgeführt und dauert ca. 20-30 min. Die Messung ist genauer als die Ultraschallmessung und wird im Regelfall empfohlen.

Anschließend werden die Messergebnisse mit dem Arzt besprochen und eine Therapieempfehlung im Falle einer Notwendigkeit gegeben. Die Messung sollte in Abhängigkeit von dem Ergebnis nach einem von dem Arzt empfohlenen Zeitraum wiederholt werden, um den Erfolg einer medikamentösen Therapie zu kontrollieren oder um die persönliche Verlustrate des Knochenmineralgehaltes im Verlauf festzustellen.

Bei einem der folgenden Risikofaktoren sollte ein Gespräch mit dem Arzt über die Notwendigkeit einer Knochendichtemessung stattfinden:

  • Frauen nach Ausbleiben der Regelblutung
  • Familiäre Vorbelastung
  • Frauen mit eingeschränkter Produktion von Sexualhormonen
  • Fehlende oder eingeschränkte Funktion der Geschlechtsdrüsen
  • Medikamentöse Osteoporose, insbesondere bei Einnahme von Cortisonpräparaten
  • Starker Alkoholkonsum
  • Starker Nikotinkonsum
  • Magen-Darm-Erkrankungen
  • Magersucht
  • Vermehrte Kalziumausscheidung
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Chronische Nierenerkrankungen
  • Chronische Niereninsuffizienz mit der Notwendigkeit einer Dialyse
  • Überfunktion der Schilddrüse
  • Überfunktion der Nebenschilddrüsen
  • Leberzirrhose

Die Kosten für die Knochendichtemessung werden nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) berechnet und von den Privatkassen und Beihilfestellen in aller Regel übernommen.

Weitere Informationen zu dem Risiko einer Osteoporoseerkrankung oder zu der Durchführung einer Knochendichtemessung erhalten Sie beim Praxisteam oder von mir persönlich.

Leistungsübersicht Knorpelschutztherapie